Verarbeitung

 

Hier möchten wir Ihnen Tipps zur Verarbeitung von Kräutern geben. Diese Seite befindet sich im Aufbau - wir ersuchen um etwas Geduld!

 

Salbei-Zuckerl

 

Zutaten

  • 10 g frische Salbeiblätter oder 5 g getrocknete Salbeiblätter
  • 100 g Zucker
  • 2 Esslöffel Akazienhonig

Salbei von Barney O Fair, pixelio.de

10 g Salbeiblätter sind ungefähr die Spitzen von zwei Salbeistengeln. Zupfen Sie die Blätter ab, denn die harten Stengel werden nicht benötigt. Die Salbeiblätter nun so fein wie möglich schneiden. Wenn Sie getrockneten Salbei verwenden, mahlen Sie ihn am besten mit einem Mörser zu Pulver oder reiben ihn mit den Fingern so klein wie möglich.

Wiegen Sie dann den Zucker ab. Bereiten Sie ein eingefettetes Kuchenblech oder Backpapier auf einer hitzebeständigen Arbeitsfläche vor, denn sobald der Zucker karamelisiert, muss es sehr schnell gehen.

Geben Sie den Zucker in einen möglichst kleinen Topf und stellen Sie ihn bei mittlerer Hitze auf die Herdplatte. Zuerst schmilzt der Zucker langsam, dann geht es immer schneller. Ist der Zucker vollständig geschmolzen, wird er braun - er karamelisiert. Achten Sie darauf, dass er nicht zu braun wird, da er sonst bitter schmeckt.

Jetzt muss alles sehr schnell gehen. Geben Sie die Kräuter und den Honig in die Zuckermasse und rühren Sie zügig unter. Das Wasser in den frischen Salbeiblättern lässt die Masse zischen und brodeln. Nehmen Sie den Topf von der Herdplatte.

Achtung! Die Zuckermasse ist enorm heiß, deutlich heißer als kochendes Wasser.

Tropfen Sie die Zucker-Kräuter-Masse auf das Backpapier. Die Tropfen sollten etwa Zuckerl-Größe haben. Merken Sie sich die Reihenfolge, wenn Sie die Tropfen nach dem ersten Abkühlen zu kugelförmigen Zuckerl rollen möchten. Sie können dies mit den Händen machen, achten Sie aber darauf, sich nicht zu verbrennen. Wenn die Masse vollständig ausgekühlt ist, erstarrt sie und lässt sich nicht mehr formen.

Quelle: ultimatipp.de