Heilpflanzen

 

Der Jesuitengarten ist auch ein FNL (Freunde Naturgemäßer Lebensweise) Garten.

FNL – gegründet 1982 von Ignaz Schlifni in St.Veit /Glan - ist eine Gemeinschaft, die sich unter anderem für die Verbreitung der Kenntnisse der heimischen Heilpflanzen und ihrer Wirksamkeit sorgt und um deren Erhalt kümmert.

Im Jesuitengarten wachsen folgende Heilpflanzen:

A
Alant, Andorn

B
Baldrian, Bärlauch, Beifuß, Beinwell, Benediktenkraut, Bergquendel, griech. Bergtee, Bertram, Brotklee, Buchweizen, Betonie, Braunwurz, Blutwurz

E
Eberraute, Edelgamander, Efeu, Ehrenpreis, Eibisch, Eisenkraut, Engelwurz (Angelika), Enzian gelb

F
Frauenmantel

G
Gänsefingerkraut, Geißraute, Goldmelisse, Goldrute, Gundelrebe

H
Haarstrang, Hauswurz, Hauhechel, Herzgespann, Hirschzungenfarn, Hopfen, Huflattich

I/J
Immergrün, Johanniskraut

K
Kamille (echte und römische), Kampfereberraute, Kapuzinerkresse, Katzenpfötchen, Klette, Kornblume, Kümmel

L
Labkraut, Lavendel, Leinkraut, Leindotter, Löwenzahn, Lungenkraut

M
Mädesüß, Marienblatt, Mariendistel, Marienkraut, Mauerpfeffer, Meisterwurz, Minze (Bergkrause und Pfeffer) Muskatellersalbei, Mönchspfeffer

N
Nachtkerze, Nelkenwurz

O/Q
Odermennig, Quendel

R
Rainfarn, Ringelblume, Rosmarin

S
Salbei, Schafgarbe, Schöllkraut, Schlüsselblume, Seifenkraut, Sigmarskraut, Sonnenhut, Spitzwegerich, stink. Storchenschnabel, Stockrose, Süßdolde

T
Tausendguldenkraut, Teemalve, Tripmadam, Thymian

V
Veilchenwurz

W
Waldmeister, Wegwarte, Weinraute, Weberkarde, Wermut, Wolfstrapp

Y
Ysop

Z
Zitronenmelisse, Zitronenminze

 

Gesunde Kräuter

 

In unserem Garten gedeihen:

Majoran, Petersilie, Kleiner Wiesenknopf, Dill, Kümmel, Boretsch, Dost (eine Oreganum-Art wie Majoran oder Oregano), Rosmarin, Schnittknoblauch, Schnittlauch, Süßdolde, Thymian (mehrere Arten), Kerbel, Bergbohnenkraut, Schabzigerklee fürs Brot und Liebstöckel.

Wenn man gerne Gerichte mit diesen Kräutern genießen möchte, empfehlen wir einen Besuch im Gasthof Sölkstubn (siehe » Kontakt)!

 

Wir stellen vor: Liebstöckel

 

Liebstöckel (Levisticum officinale) wird auch Maggikraut oder Lus(t)stock genannt. Die frischen Liebstöckelblätter finden Verwendung in der Küche. Der Geschmack erinnert an den von Sellerie, ist aber schärfer und bitterer.

Liebstöckl, Josef Johann Oblitschnig, Pixelio

Die Wurzel und die Samen sind gleichfalls aromatisch, werden allerdings eher in der Pflanzenheilkunde verwendet. Dort dient Liebstöckel vor allem zur Regelung der Verdauung, früher galt es auch als ein Mittel zur Geburtshilfe und als Aphrodisiakum.

In der Küche können die getrockneten Samen bei der Zubereitung von Eintöpfen, Braten und ebenso beim Brot backen verwendet werden.

Quelle: wikipedia.org