Lage & Anfahrt

 

Der Jesuitengarten liegt direkt an der Sölkpass-Straße, unterhalb des Schlosses Großsölk. Parkplätze sind vorhanden, es ist auch eine Bushaltestelle vor Ort.

Die nachstehende Skizze zeigt eine stark vereinfachte Darstellung der geographischen Lage:

Anfahrtsskizze Jesuitengaren

Von der Sölkpass-Straße abzweigend führt eine stetig ansteigende, asphaltierte Straße zum Garten.

Wenn Sie zum Schloss Großsölk weiter gehen möchten, folgen Sie der Straße noch einige Meter bis zur markierten Abzweigung. Ein Forstweg führt Sie den Hang hinauf zum Schloss (Gehzeit ca. 15 Minuten).

Für Gäste der Region: Sie erreichen den Garten natürlich auch über die zahlreichen Wanderwege des Naturparks Sölktäler. Ihre GastgeberInnen geben Ihnen gerne Auskunft!

 

Geschichte & Gestaltung

 

Aus historischen Quellen ist sicher belegt, dass der heutige Sölker Jesuitengarten im 17. Jahrhundert von den Jesuiten (eine katholische Ordensgemeinschaft) als Garten geführt wurde. Es ist sogar wahrscheinlich, dass dieses Gelände schon zuvor als Garten genutzt wurde.

Die Form der Anlage mit ihren Terrassen stellt eine Besonderheit dar, da die Mauern als Trockensteinmauern errichtet sind.

Jesuitengarten Terrassen

Trockensteinmauern werden aus Natursteinen ohne Zuhilfenahme von Mörtel gefügt. Sie bieten einen wertvollen Lebensraum für verschiedene wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten.

Mit ihrer Ausrichtung nach Süden bieten die Steinterrassen ein optimales Kleinklima für den Gartenbau. Die über den Tag gespeicherte Wärme wird während der Nacht abgestrahlt. Das begünstigt die Pflanzen in ihrem Wachstum besonders.

 

Gegenwart & Pflege

 

Heute ist der Garten mit vielen besonderen Kräutern, Blumen und Gemüsesorten wieder lebendig, bunt und duftend. Auf den drei sonnigen Terrassen werden über 200 verschiedene Pflanzen kultiviert, darunter auch alte Gemüsesorten.

Verkauf von Pflanzen beim Gartentag

Viele Gemüse-, Getreide- und Kräutersorten werden heute im Handel nicht mehr angeboten und drohen zu verschwinden. Daher dient dieser Garten auch der Erhaltung alter und besonderer Sorten. Jungpflanzen und Samen werden an Interessierte gerne abgegeben!

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite » Führungen & Eintritt